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Die Erfindung und Entwicklung der Taschenlampe

Im entferntesten Sinne ist die Öllampe, auch Talglampe genannt, der Urvorgänger der Taschenlampe. Die Taschenlampe trägt ihren Namen, weil sie in jede Tasche gepasst hat. Allerdings lautet der lichttechnisch korrekte Begriff Taschenleuchte. Als Conrad Hubert vor über 100 Jahren in die USA eingewandert ist, wollte er dort lediglich eine Blumentopfbeleuchtung erfinden. Diese Lampe wollte er in die Mitte des Topfes stecken, sodass die Pflanze dann von unten beleuchtet wird. Allerdings hat das nicht funktioniert. Er wurde 1898 Millionär und bekam das Patent für das tragbare elektrische Licht. Andere meinen, dass Thomas Alva Edison der Erfinder sei.

Vor 40 Jahren ungefähr waren die Taschenlampe und Batterien eher ein Luxusgegenstand und daher nicht in jedem Haushalt vorhanden. Stattdessen waren meist Kerzen und Petroleumlampen vorhanden. Heutzutage ist die Taschenlampe eher ein selbstverständlicher Gebrauchsartikel, den es in allen möglichen Farben, Formen, Größen und für jede Verwendung gibt. Der Kauf von Taschenlampen und Batterien wurde billiger und durch Akkus für die Batterien kam es zu Reduzierungen der Stromkosten.

Die besonderen technischen Entwicklungen sind die verbesserten Leuchtmittel und die Schaltfunktionen. Zur Standardausstattung bei einer Taschenlampe gehört der Lichtschalter. Damit schaltet man die Taschenlampe an und wieder aus. In den meisten Fällen wird dafür ein ganz normaler Druckschalter eingebaut. Bei kleineren Taschenlampen gibt es eher eine Drehschaltung, die sich meistens hinten bei der Lampe befindet oder eine Art Druckknopf. Eine Sonderfunktion ist zum Beispiel die Veränderung des Lichtkegels bei der Taschenlampe oder einer Stablampe mit punktueller Lichtrichtung. Das wird meistens durch Drehen des Reflektorkopfes bewirkt. Bei besonderen Multifunktions-Taschenlampen ist oft noch eine Uhr, ein Radio oder ein Kompass usw. mit eingebaut.

Vor einigen Jahren wurde das Glühlämpchen, in den meisten Fällen, für Taschenlampen als Leuchtmittel genutzt. Heute wird da eher an eine Halogen- oder LED Lampe als Lichtquelle gedacht. Die Glühlämpchen sind oft auf 1,5 oder 6 Volt ausgelegt. Diese werden auch für den Dynamo beim Fahrrad genutzt. Es werden Lichtausbeute und Lebensdauer unter Verwendung eines Halogens wie zum Beispiel Brom oder Jod verbessert. Zu den Halogenlampen gehören die Xenon - und die Kryptonlampe. Die so genannten Bundeswehr-Lampen werden unter der Bezeichnung CZ verkauft. Diese haben eine Drei-Farben-Funktion, mit der man weißes, rotes und grünes Licht erzeugen kann. Kompakt-Leuchtstoffröhren bezeichnet man als Energiesparlampen. Die Halogenlampen und Leuchtstofflampen gehören zu den Gasentladungslampen. Es gibt in einigen, etwas älteren Wohnwagen noch solche Gaslampen. Diese Lampen wurden und werden immer noch häufig im Campingbereich genutzt. Eine Petroleumlampe ist eigentlich eher eine Kerze und wird, wie bei der Öllampe, an einem Docht verbrannt.

Taschenlampe
Bild: sxc.hu / Dawson


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