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Die Kong Ming-Laterne - Zauber der Nacht



Die Himmelslaterne kann auf eine etwa 2000 Jahre lange Geschichte zurückblicken. Erfunden wurde sie vom chinesischen Militärführer 'Kong Ming', durch den sie auch ihren Namen 'Kong Ming-Laterne' bekam. Kong Ming lebte während der letzten Jahre in der 'Han Dynastie', welche durch etliche Kriege unrühmlich bekannt wurde. Sein Vater suchte den Namen Kong Ming für ihn aus, da er auf Chinesisch 'intelligent' bedeutet. Während einer Schlacht starb Kong Ming an Erschöpfung - er hatte während seines ganzen Lebens die Schriften chinesischer Philosophen und Gelehrten studiert und sein Name steht heutzutage noch für Weisheit, Intelligenz und Cleverness. Die Kong Ming-Laterne wurde ehemals nicht zur Dekoration, sondern zur Kommunikation verwendet. Da die Laterne über etliche Kilometer hinweg sichtbar bleibt, kann sie diverse Signale weitergeben sowie beispielsweise verborgene Standorte bekanntgeben.

In der heutigen Zeit hat die Kong Ming-Laterne diesen ehemals wichtigen Zweck verloren und wird nur bei besonderen Gelegenheiten eingesetzt. Sie gilt derzeit als ein 'geräuschloses Feuerwerk' und verwandelt das abendliche Firmament in ein funkelndes Lichtermeer. Die Kong Ming-Laterne soll heutzutage Glück bringen sowie eventuell einen Wunsch erfüllen. Deshalb findet sie ihren Platz oft bei Hochzeiten, um die stillen Wünsche dem Himmel zu übergeben. Die Kong Ming-Laternen werden jedoch auch zum stillen Gedenken angezündet sowie als gut gemeinte leuchtende Mahnung in den Nachthimmel geschickt.

Seit 2006 werden die beliebten Kong Ming-Laternen in Europa vertrieben und lassen sich auch hier vorteilhaft auf etlichen Feiern sowie Festen einsetzen. Gegenüber dem herkömmlichen Feuerwerkskörper sind sie leise und verursachen deutlich weniger Müll. Eine Kong Ming-Laterne kann zudem jeder himmelwärts aufsteigen lassen, ohne eine besondere Ausbildung zu haben.

Mit stetig wachsender Beliebtheit hat die Kong Ming-Laterne auch sehr verschiedene Namen erhalten. Im Heimatland China ist sie unter dem Fachbegriff 'Kong Ming-Laterne' bekannt. In Deutschland ist sie als 'Himmelslaterne' bekanntgeworden. Als weitere Begriffe kursieren auch: Party-Ballon sowie China-Ballon und Sky-Laterne. Die jeweiligen Namen entstanden aus den Verwendungsweisen der Kong Ming-Laterne. Die Bezeichnung 'Feuerlaterne' wurde den Modellen gegeben, die mittels offenen Feuers beheizt werden und wie ein flackernder feuriger Punkt in den Nachthimmel aufsteigen. Durch ihren derzeitigen Zweck wurde ihnen noch ein treffender Name verliehen: Wunschballon. Kleine Zettel mit geheimen Wünschen sollen himmelwärts aufsteigen und somit schneller erfüllt werden. Im Englischen wird oft die Bezeichnung 'Asian Skylights' verwendet.

Trotz aller schönen Erlebnisse, die eine Kong Ming-Laterne zaubern kann, müssen einige Sicherheitsbestimmungen beachtet werden. Soll sie eingesetzt werden, muss eine Genehmigung eingeholt werden. Die Himmelslaterne muss komplett auseinander gefaltet sein, bevor sie angezündet wird. Zwischen der Laterne und dem Wachs darf kein direkter Kontakt hergestellt werden, da sonst Brandgefahr besteht und Verletzungen entstehen können. Ist der Wunschballon entzündet, sollte er bis zum Aufstieg in den Nachthimmel mit den Händen festgehalten werden, da er so nicht umkippen kann. Die Himmelslaternen dürfen nicht in Reichweite von Hochspannungs-Leitungen, Tankstellen oder Bäumen aufsteigen und nur bei maximal Windstärke 2. Der Abstand zu einem Flugplatz muss mindestens fünf Kilometer betragen.

Kinder sollten eine Kong Ming-Laterne nur im Beisein Erwachsener und nie allein ausprobieren. Die beiliegende Gebrauchsanweisung sollte auf jeden Fall vorher gelesen werden, da jede Himmelslaterne eine andere Konstruktion besitzt und die Handhabung verschieden ist. Ein interessanter Aspekt einer Überprüfung ist, ob die Himmelslaterne versichert ist, damit eventuelle Schäden durch diese Versicherung abgedeckt sind.
Kong Ming-Laterne

Zauberhaft schöne Kong Ming-Laternen