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Scheinwerfer: Erklärung, Bedeutung, Beispiele

 
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Stand: 18.08.2017


Was sind Scheinwerfer?

Scheinwerfer sind technische Geräte, um Licht in eine bestimmte Bahn zu lenken und in eine gewisse Form zu bringen. Traditionelle Scheinwerfer, welche mit Glühbirnen arbeiten, haben leider einen sehr hohen Stromverbrauch, weshalb auch in diesem Bereich der Technik seit neustem auf andere Leuchtmittel, wie beispielsweise der LED Technologie, zurückgegriffen wird.

Wozu werden Scheinwerfer gebraucht?

Scheinwerfer sind eine Erfindung der Neuzeit. Sinn und Zweck von Scheinwerfern ist es, bestimmte Stellen korrekt zu beleuchten. Als Anwendungsbeispiel dienen hier die Scheinwerfer von Autos. Diese sind genauso gebaut, dass der Lichtkegel des Scheinwerfers nur ca. 50 Meter reicht, hingegen der Lichtkegel auf der rechten Seite weiter leuchtet, als der auf der linken Seite. Dies hat den Zweck, dass entgegenkommende Fahrzeuge nicht geblendet werden. Ein weiteres Beispiel für den Gebrauch von Scheinwerfern ist allen ebenfalls sehr bekannt. Scheinwerfer werden während eigentlich allen Bühnenshows eingesetzt. Ziel hierbei ist es, den Fokus der Aufmerksamkeit auf die zurzeit wichtigste, oder wichtigsten Personen zu lenken. So werden beispielsweise die meisten Lichter abgeschaltet und nur zwei Scheinwerfer eingeschaltet, welche direkt von oben auf zwei Personen strahlen, welche gerade einen wichtigen Dialog führen. Nur sehr wenige Zuschauer würden in diesem Zustand bemerken, wenn plötzlich im Hintergrund eine weitere verkleidete Person zu tanzen beginnen würde.

Wie sind Scheinwerfer aufgebaut?

Scheinwerfer bestehen im Grunde aus zwei Hauptkomponenten: Die Lichtquelle und der Reflektor. Die Lichtquelle kann durch alle möglichen technischen und physikalischen Mittel entstehen. Es ist also egal ob die Lichtquelle, oder auch Leuchtmittel genannt, eine Glühbirne ist, oder eine LED-Lampe ist. Selbst die Flamme einer Kerze kann als Lichtquelle für Scheinwerfer dienen. Die zweite Komponente ist also der Reflektor. Umgangssprachlich kann man diesen auch als Spiegel bezeichnen. Ziel dieser Komponente ist es, das austretende Licht der Lichtquelle zu bündeln und in eine gewisse Bahn zu lenken. Eine dritte Komponente ist heute in eigentlich allen Scheinwerfern eingebaut, aber nicht zwangsläufig für den Aufbau dieser Technik notwendig. Es handelt sich dabei um eine Linse, in der das Licht ebenfalls noch einmal gebündelt werden kann, um so wiederum verschiedene Formen des Lichtes zu erreichen, oder um die Lichtintensität zu erhöhen.

Unterschied zu gewöhnlichen Lichtquellen:

Scheinwerfer im Allgemeinen dienen wirklich dazu, etwas sichtbar zu machen. Des Weiteren wird die Lichtquelle durch Bündelung der Lichtstrahlen und Reflektion verstärkt. Dies hat zur Folge, dass es ein sehr helles und zielgerichtetes Licht gibt. Normale Lichtquellen hingegen sind nicht wirklich zielgerichtet. Diese Strahlen in alle Richtungen, wie beispielsweise eine Glühlampe. Zwar erzeugt auch diese Licht, damit man sehen kann, jedoch eben nicht zielgerichtet, also in nur eine Richtung. Auch die Rückleuchten oder die Bremsleuchten eines Autos sind keine Scheinwerfer. Auch diese erzeugen zwar Licht, aber nicht mit dem Ziel etwas anderes sichtbar zu machen. Diese dienen vielmehr dem Zweck, selber gesehen zu werden. Eine Taschenlampe hingegen kann wiederum als Scheinwerfer definiert werden, auch wenn niemand dies für einen Scheinwerfer halten würde. Nach der Definition zählt eine Taschenlampe jedoch zu einem Scheinwerfer.

Geschichte der Scheinwerfer:

Die ersten Scheinwerfer wurden bereits in der Antike eingesetzt. Sowohl Römer, als auch Ägypter benutzten spiegelnde Scheiben, um Sonnenlicht zu reflektieren. Auch hier greift die Definition eines Scheinwerfers, wenn auch nur sehr entfernt. Denn das Leuchtmittel ist hier die Sonne, der Reflektor die spiegelnde Oberfläche. Schon in der Antike wusste man, dass Einfallswinkel gleich dem Ausfallswinkel ist. Zumindest bei glatten Oberflächen. So reflektierte man das Sonnenlicht auf eine weitere spiegelnde Scheibe, diese spiegelt das Sonnenlicht auf die nächste und so weiter. So konnten tagsüber ganze Gebäude oder Katakomben beleuchtet werden, ohne dafür Feuer zu machen. Leider funktionierte dieses System nicht mit Feuer, da die Lichtintensität von Feuer alleine nicht wirklich stark genug ist. Dieses Prinzip der antiken Scheinwerfer finden sich übrigens auch in wenigen Filmen wieder, zum Beispiel bei dem Film „Die Mumie“. Die Technik der Scheinwerfer ging jedoch, wie so viele technische Erfindungen, während des Mittelalters verloren. Erst in der Zeit, wo die Glühlampen erfunden wurden, wurden auch wieder die ersten Scheinwerfer entwickelt.
Scheinwerfer

Scheinwerfer sind vielsietig einsetzbar